So entstehe
einzigartige Kunstwerke
"Alles muss klein beginnen..:“

Jeder Kalebassenkern bekommt zuerst ein Wasserbad, damit er sich gut mit Feuchtigkeit nährt. Anschließend wird er in die Erde gelegt. Nach 1 - 2 Wochen sind die kleinen Pflänzchen zu sehen.
"Hinaus ins Freie“

Nach den Eisheiligen, etwa Mitte Mai, dürfen die Pflänzchen ins Freie. Sie lieben es warm und sind Starkzehrer, weshalb sie nun viel Zuwendung brauchen.
Nach ein paar Wochen entstehen die Blüten und nach einiger Zeit beginnen die ersten Früchte zu wachsen.
"Wachset und gedeihet“

Nun heißt es warten, gießen, düngen und Schnecken vertreiben. Ich besuche die Pflanzen fast jeden Tag. Sie breiten sich nun aus und ranken in alle Richtungen.
"Die Ernte steht kurz bevor…"

Kalebassen müssen zwischen 3 – 4 Monaten an der Pflanze reifen, damit sie gut verholzen und zur Verarbeitung zu gebrauchen sind. Sie sollten nun leichter werden und die Stiele verholzen.
"Erntezeit, schönste Zeit“

Nach und nach werden die Kalebassen ab September bis November geerntet. Sie sollten, wenn noch nicht ausgereift, vor dem Frost eingeholt werden.
"Warten und geduldig sein“

Nun dürfen die Kalebassen an einem geschützten Ort trocknen oder werden direkt geschält. Allerdings muss man sich sehr sicher sein, dass sie wirklich reif sind, denn ansonsten schrumpfen sie ein und behalten nicht ihre Form. Deshalb entscheide ich mich zumeist, ihnen die Zeit zum Trocknen zu geben. Das dauert von Kürbis zu Kürbis unterschiedlich lange. Wenn die Kerne beim Schütteln klappern, ist das ein sicheres Zeichen, das die Bearbeitung losgehen kann.
"Eine Lampe entsteht"

Zuerst wird die Schale abgeschrubbt und abgewaschen. Wenn die Kalebasse getrocknet ist, öffne ich sie, hole die Kerne heraus und säubere sie von innen. Meine Arbeitswerkzeuge sind der Dremel und Bürsten.
"Mein Lieblingspart: Kreativ werden"

Jetzt bekommt die Lampe ihr Motiv oder Muster. Es wird mit Bleistift aufgezeichnet. Stück für Stück entstehen nun Löcher und Fräsungen. Ich arbeite mit dem Bohrer und dem Dremel. Manche Löcher bekommen farbige Glasperlen.
"Vorfreude auf das Erstrahlen der Lampe"

Bevor es soweit ist, werden die Linien wegradiert, die gebohrten Löcher durchgepustet, Magnete geklebt und sie bekommen eine Ölung mit Walnussöl. Manche Lampen bekommen einen individuellen Sockel, den ich noch schleife und aufbereite.